Der GermanZero-Klimaplan, um Deutschland bis 2035 klimaneutral zu machen.
Der internationale Ausgleich.

Der Stein des Anstoßes sein: Wenn wir vorauslaufen, werden andere folgen

Wenn es uns gelingt, nicht nur Deutschland klimapositiv zu machen, sondern dabei ein leuchtendes Beispiel für Europa und schließlich den Rest der Welt zu sein, können wir die Lawine der Veränderung ins Rollen bringen, die es braucht, um weltweit das 1,5-Grad-Limit einzuhalten. Unsere Fortschritte in Deutschland wollen wir daher so anlegen, dass sie möglichst viel Hebelwirkung für die internationale Debatte haben und so auch anderswo der Technologie-und Emissionsentwicklung einen entscheidenden Anstoß geben können.

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Fünf mal Hebelwirkung – wie der GermanZeroKlimaplan international wirkt

1. Signalwirkung des Vorhabens

Wir gehen davon aus, dass schon die ersten Schritte einer erfolgreichen Kampagne und eines entsprechenden deutschen Regierungsprogramms eine weltweite Debatte in allen Industrie-und Schwellenländern auslösen wird. Der konkrete Fahrplan zur Treibhausgasneutralität in Deutschland bis 2035 ergänzt um eine starke internationale Klimafinanzierung wird einen neuen Standard setzen –und eine Wirkung weit über Deutschland hinaus entfalten.

2. Impuls auf europäischer Ebene

Wenn wir unsere eigenen Klimaziele verschärfen, bedeutet das einen enormen Impuls für die europäische Klima-Debatte und für eine faire Umsetzung der Klimaziele im Rahmen eines Europäischen Green Deal.

3. Intensivierung von Transformationspartnerschaften

Im Rahmen der internationalen Klimafinanzierung kommt es darauf an, durch internationale Transformationspartnerschaften mit den Ländern, in denen die Emissionen derzeit am schnellsten steigen, möglichst bald einen Umkehrpunkt der Emissionen zu erreichen. Dann gilt es, gemeinsam mit diesen Ländern auf den Pfad zur Treibhausgasneutralität bis 2040 einzuschwenken.

4. Import-Partnerschaften

Die Transformation in Deutschland und weltweit braucht Wasserstoff, E-Treibstoffe und Gas aus erneuerbaren Quellen. Mit Ländern, in denen die dafür benötigte Infrastruktur sinnvoll aufgebaut werden kann, müssen wir Kooperationen aufbauen. Dies könnten zum Beispiel verschiedene Länder Afrikas oder Chile sein, beim Umbau der Öl-auf eine Wasserstoffinfrastruktur auch Russland, Saudi-Arabien oder die Arabischen Emirate.

5. Land-Restaurierung

Außerdem bedarf es einer internationalen Strategie, ausgelaugte Böden wieder durch den Aufbau von Wäldern oder Agroforstwirtschaft nutzbar zu machen.

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